30 Tage Challenge accepted: Minimalism Game

Zeug.

Überall liegt Zeug.

Und wo finde ich nochmal meinen Tacker?
Schubladen fliegen auf.

Mist. ich habe keine Zeit, um weiter zu suchen.

Termine warten.

Hektik.

Aber er muss doch hier liegen…

Jedes Mal aufs Neue.

Ich suche. Und finde manchmal nicht. Zum Glück nur manchmal.

Scheinbar gehört Sachen suchen zu meinem Spezialgebiet, obwohl das eher ungewollt ist.

Dabei würde ich viel lieber gezielte Finderin sein.

Suchen ist verschwendete Zeit. Lebenszeit.

Vor allem, weil Suchen in der eigenen Wohnung nach eigenen “verlegten” Dingen unnötig ist.

Und trotzdem suche ich.

Master of Suchen.

Oder eher Master of Chaos?

Viele sagen mir, dass meine Wohnung aufgeräumt ist. Wie paradox!

Kennst du dieses Bermuda Dreieck in deiner Wohnung, das deine Sachen plötzlich verschwinden lässt? Es ist frustrierend.

Wie kann eine 27-jährige eigentlich so viel Zeug haben?

Veränderung muss her. Dringend. Sofort.

Ich möchte alles spenden!

Wo ist die magische Website, wo ich mit nur einem Klick das ganze Chaos beseitigen kann?

Wo ist die Nummer, die ich anrufen kann, um meine Bude in Ordnung zu bringen?

Ach was, gibt es beides nicht?

Viele Menschen verstehen es nicht. Sie haben keine Ahnung, auf welches “Problem” abziele.

“Klaudia, aber deine Wohnung ist doch ordentlich.”

Fest steht: ich beherrsche die Kunst des Maskierens. So tun als ob. Schnelles Aufräumen geht immer. Besonders dann wenn Gäste kommen sollen.

Ordentlich wird es dann. Auch geputzt. Sauber. Alles paletti, aber trotzdem besitze ich zu viel Zeug. Und das wird dann von A nach B hin und her geschoben.

Über die Jahre hat sich einiges angesammelt.

Manches besitze ich doppelt. Vieles habe ich seit meinem Einzug vor 3 Jahren nicht angefasst.

Unruhe. Totale Unruhe in mir, denn ich will Veränderung. Und brauche sie.

Ich wünsche mir Veränderung, um mehr bei mir zu sein. Um nicht mehr suchen zu müssen. Um vollen Fokus zu haben.

“Warum willst du dich denn so krass immer fokussieren? Schalte doch mal einen Gang runter”, und genau das ist ja mein Ziel.

Ich habe die Ablenkungen satt, die mir zu viel Zeug ständig liefern.

Wenn ich Abschalten möchte, dann zu 100 %. Und wenn ich Gas geben möchte, dann auch zu 100 %.

Zeug muss aufgeräumt werden. Zeug muss hin und her geräumt werden. Zeug verschwendet meine kostbare Lebenszeit. Auch deine?

Hilflosigkeit und Überforderung haben sich in meine Wohnung geschlichen.
Es ist Zeit das endlich langfristig zu ändern.

Zeug gehört nicht zu einem zufriedenem Leben. Zufriedenheit funktioniert am besten ohne Zeug.

Unnötige Energieräuber werden beseitigt.

Wenn es keinen Hilfsservice gibt, dann muss ich wohl selber ran.

Es ist höchste Zeit selber was zu ändern.

Kein Bullshit BIngo mehr. Taten. Fakten. Ordnung. Klarheit.

Wofür?

Um mein Leben als Digitale Nomadin voll und ganz auszuleben. Um mich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Um wertvolle Lebenszeit nicht mit Suchen zu verschwenden.

Suchen kann ich gerne im Escape Room. Dafür bezahle ich gerne und habe Spaß dabei – Adrenalin-Schub inklusive. Denn am Ende bin ich stolz, wenn spannende Rätsel gelöst sind. Meinen Tacker zu suchen, macht mich allerdings gar nicht stolz.

Ziel 2018: Minimalistin werden. Krasse Ansage, aber anders geht es nicht. Als MInimalistin durchstarten.

Nur noch Wesentliches besitzen.

Dieser Gedanke zaubert ein Lächeln aufs Gesicht. So ein beruhigender und befreiender Gedanke. Raus aus den Gesellschaftsketten. Rein in die Freigeist-Welt!

The Minimalists werden mir dabei helfen. Genial und doch so einfach: The Minmalist Challenge!

An Tag 1 genau ein Teil entsorgen. An Tag 2 zwei Dinge. Usw. Das 30 Tage lang.

Ich bin bereit! I’m on fire. Und einen Buddy habe ich auch.

Christina. Sie stellt sich der Challenge gemeinsam mit mir.

Wir werden das rocken.

Gemeinsamer Support und spannende Erkenntnisse! Oder gibt eine von uns beiden auf?

Nein, Aufgeben ist keine Option. Ausmisten aber schon!

Ich bin bereit für diese neue Erfahrung. Challenge accepted.

Bist du auch dabei?

Zumindest zuhören kannst du uns.

Unsere Erfahrungen werden wir wöchentlich updaten.

Auf den Start freue ich mich unglaublich. Gleichzeitig ist der Respekt genauso exponentiell wie die Anzahl der Ausmistungen.

Meine Erwartungen sind groß und die Herausforderung noch größer.

Ob dann auch wirklich Freiheit auf uns wartet?

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